Freitag, 21. Oktober 2011

Chili Non Carne

Immer wenn's Chili gibt koche ich einen grooooßen Topf davon, damit möglichst viele Leute sattwerden (ok, und damit ich mir damit am nächsten Tag ein paar Wraps füllen kann :P). Das "Fleisch" also der Tofu ist gleich zubereitet wie bei meiner Bolognesesoße. Dieses mal habe ich meinem Chili etwas Kakao hinzugefügt, jedoch nicht ganz so viel, da meine ganze Familie mitgegessen hat und ich Angst hatte, dass das Essen ihnen nicht schmeckt :D Im internet habe ich gelesen, man kann bis zu einer ganzen Tafel Schokolade in's Chili einrühren, ich habe es mal bei ca. 1-2 TL belassen. Wer sich mehr traut oder generell Schokolade in sein Chili haut kann mir ja mal davon berichten ;)





Zutaten für 6-8 Personen
Olivenöl
400g Tofu
1-2 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
10 EL Tomatenmark
200ml Rotwein
400g gehackte Tomaten
500ml passierte Tomaten
1 Dose rote Kidney Bohnen
1 Dose weiße Riesenbohnen
1 Dose Mais
1-2 kleine Chilischote
1 EL Balsamico
1 EL Agavensirup
1 TL Kakaopulver
Gewürze (Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Gemüsebrühepulver)
Wasser

Den Tofu zubereiten wie bei der Bolognese, die passierten und gehackten Tomaten, die Bohnen und den Mais hinzugeben und gut vermischen. Dann den Agavensirup, das Kakaopulver und den Balsamico unterrühren. Die Chilischote hacken und dazugeben, mit Gewürzen abschmecken. Evtl. etwas Waser unterrühren, falls es zu dickflüßig sein sollte.
Bei uns gab's dazu frisches Baguette und einen Salat.

Bon Appétit!

Sonntag, 16. Oktober 2011

Lasagne Bolognese

Ich habe im letzten Post ja schon erwähnt wie sehr ich auf einmal einen Ofen schätze, deswegen habe ich gleich mal eine Lasagne gemacht, solange ich noch daheim bin :)
Darauf habe ich übrigens den Wilmersburger Pizzaschmelz gegeben, jeder andere vegane Käse geht wahrscheinlich auch oder ihr macht einfach einen Hefeschmelz selber.



Zutaten

Lasagneplatten
Margarine
Olivenöl
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
3 Tomaten
60g Tomatenmark
70g Sojaflocken
400ml Wasser
1 Pkg. passierte Tomaten
2 EL Balsamico
1 EL Sojasoße
2 TL Agavensirup
Gewürze (Salz, Pfeffer, Gemüsebrühenpulver, Oregano, Thymian, Basilikum)

Die Zwiebeln anschwitzen, dann den Knoblauch und die Tomaten hinzugeben und kurz köcheln lassen. Das Wasser, die Sojaflocken und die passierten Tomaten einrühren und ca. 5 Minuten kochen, mit dem Balsamico, der Sojasoße, dem Agavensirup und den Gewürzen abschmecken. Die Form einfetten, Soße hineingeben, Lasagneplatten drüberlegen und wieder Soße drauf. Immer weiterschichten bis keine Soße mehr übrig ist.
Wer mag kann sich noch eine Bechamelsoße aus Margarine, Mehl, Wasser und Gewürzen herstellen und obendrauf geben. Dann mit Käse bestreuen und für ca. 40 Minuten bei 180°C in den Ofen.

Bon Appétit!

Umzug

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, ist es im Moment eher still auf meinem Blog. Dass liegt nicht etwa daran, dass ich nichts mehr esse, sondern dass ich wegen meines beginnenden Studiums umgezogen bin. Mein neuer Wohnort ist ein Zimmer in einem Studentenwohnheim in Würzburg. Leider habe ich dort nur 2 Kochplatten und keinen Ofen! Das mit den 2 Herdplatten ist ja noch verkraftbar, der fehlende Ofen jedoch hat mir erstmal Kopfschmerzen bereitet, ich backe doch so gerne... Zum Glück habe ich aber von daheim meine Mikrowelle mitgenommen, die auch eine Backofenfunktion hat. Ich habe darin zwar noch nie gebacken, da wir daheim natürlich einen Ofen haben, aber ich hoffe, dass es funktioniert ;) Nur meine Muffinform passt da leider nicht rein, da muss ich mir noch was einfallen lassen, wie ich zukünftig leckere Muffins backe...
Ich weiß noch gar nicht, wie viel Zeit oder Elan ich zum Kochen oder Backen haben werde, denn für nur 1 Person zu kochen ist für mich quasi unmöglich (sonst hat ja meistens noch meine Familie und mein Freund mitgegessen). Naja, verhungern will ich da natürlich auch nicht und ein kleines Gefrierfach steht mir sogar auch zur Verfügung, also werde ich wohl doch ab und zu den Kochlöffel schwingen (mit den gegebenen Utensilien: Uralte Töpfe und Pfannen von Mama, Tante & Co. :D).
Im Moment bin ich aber noch daheim und koche und überbacke fleißig, man muss ja das Privileg eines Ofens nutzen! Als nächstes folgt also ein Lasagne-Rezept ;)

Samstag, 1. Oktober 2011

Kürbismuffins

Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal was mit Kürbis gebacken und es schmeckt wundervoll. Aber naja, war eigentlich klar, Kürbis kann alles. Diese Muffins schmecken sehr herbstlich/winterlich, jetzt müsste nur noch der Herbst kommen n_____n



Zutaten für ca. 20 Muffins
200g Dinkelmehl
130g Zucker
1 Packung Backpulver
1/2 TL Salz
1 1/2 TL Zimt
1/2 TL gemahlenen Ingwer
1/2 TL gemahlenen Muskat
1/4 TL Piment
eine Prise gemahlene Nelken
250g Kürbispüree (Zubereitung s.u.)
130ml Sojamilch
110ml Rapsöl
2 EL Ahornsirup
eine Handvoll Pecannüsse

Zuerst einen Hokkaidokürbis in kleine Stücke schneiden, weich kochen und anschließend mit ein wenig Wasser fein pürieren. Den Rest vom Püree einfrieren, kann man bei Gelegenheit sicher gebrauchen :)
Mehl, Zucker, Backpulver, Salz und die Gewürze gut vermischen, das gleiche mit der Sojamilch, dem Öl, dem Ahornsirup und dem Kürbispüree. Pecannüsse hacken, alles verrühren und in Muffinförmchen füllen. Bei 200°C ca. 20 Minuten backen.

Bon Appétit!

Dienstag, 27. September 2011

Vollkornbagels

Seitdem ich diese Bagels gemacht habe, bin ich Bagel-Fan. Ehrlich gesagt habe ich davor nie wirklich Bagels gegessen, könnte daran liegen, dass sie hier in Deutschland ja nicht unbedingt überall zu kaufen sind, vor allem nicht frisch. Früher war ich immer ganz neidisch auf die Cohens von O.C. California, weil's bei denen sooft Bagels zum Frühstück gab und die so lecker aussahen :D Also hab' ich's letztes Wochenende eeeendlich mal geschafft, welche zu backen und habe mich dabei an einem Rezept von Heldin inspiriert. Die Bagels nehmen leider etwas Zeit in Anspruch, da der Teig 1 Stunde gehen muss, aber dann gibt's halt ein bisschen später Frühstück :D




Zutaten für 12 Stück
550g Dinkelmehl
1 Packung Trockenhefe
2 EL Rohrohrzucker
2 TL Salz
270ml lauwarmes Wasser
60ml Olivenöl
4 EL Kürbiskerne
3 EL Sonnenblumenkerne
3 El Sesam
3 EL Leinsamen
Wasser, Zucker und Salz zum Kochen
Sojamilch zum Bestreichen

Die Trockenhefe zusammen mit 1 Tl Rohrohrzucker in dem warmen Wasser auflösen und 10 Minuten stehen lassen bis sich viele feine Bläschen bilden. Das Mehl mit dem restlichen Rohrohrzucker und Salz gut mischen. Das Hefewasser sowie das Olivenöl zufügen und mit den Knethaken des Handmixers ca. 10 Minuten kräftig durchkneten. Der Teig darf ruhig ein bisschen klebrig sein, aber nicht viel.
Die Kerne und Körner mischen und 2/3 davon unter den Teig kneten, das restliche Drittel in einen tiefen Teller geben.
Den Teig an einem warmen Ort abgedeckt mindestens eine Stunde gehen lassen. Danach aus der Schüssel nehmen, von Hand nochmals kräftig durchkneten und in 12 gleichgroße Stücke teilen. Die Stücke jeweils zu Bällchen formen, in die Mitte mit einem Holzlöffelstiel oder den Fingern ein Loch machen und dann das Lochen nach und nach (langsam…) vergrößern bis es etwa 4 cm groß ist.
Die geformten Bagels auf zwei mit Backpapier ausgelegten Backblechen nochmals ca. 20 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit viel Wasser mit ca. 3 TL Salz und 1 TL Zucker zum Kochen bringen und dann (je nach Topfgröße) jeweils vier Bagels hineingeben und von jeder Seite etwa eine Minute kochen lassen, hierbei gehen sie stark auf.
Die Bagels mittels einer Schaumkelle o.ä. rausnehmen und wieder auf das Backblech legen, die nächsten in den Topf usw.
Die Bagels mit der Sojamilch einpinseln und mit der Oberseite in die Körner drücken.
Die Bleche nacheinander im vorgeheizten Backofen bei ca. 200 °C Ober- und Unterhitze etwa 20-25 Minuten backen.
Dazu passt toll veganer Frischkäse und Rohkostzeugs!

Bon Appétit!